Das „richtige“ Klavier!

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Aus einer geplanten Stunde wurden drei

Anfang des Jahres kamen wir in den Besitz eines etwa 100 Jahre alten Bechstein-B-Fügels. Er stand in einer Schule und sah fürchterlich ramponiert aus. Schon nach dem ersten Telefonat mit dir, Jendrik, hatten wir das gute Gefühl, an die richtige Adresse geraten zu sein. Mittlerweile steht der sorgfältig restaurierte Palisander-Flügel mit neuer Tastenklappe,

neuen „alten" Bechsteinbeinen, einem Notenpult und einer wunderschönen Schelllackoberfläche da, als wären die annähernd 100 Jahre nie gewesen. Das Spielwerk mit den originalen Hammerfilzen wurde gereinigt, mit neuen Hammerröllchen versehen und auf's Beste reguliert. Das Ergebnis ist eine Spielbarkeit, wie ich sie an einem neuen Instrument noch nicht vorgefunden habe. In Verbindung mit dem alten, fast unversehrten Resonanzboden, entsteht ein lange singender Grundton, der den Kraftaufwand beim Spielen auf ein Minimum reduziert. Vielen Dank für eure prima Arbeit und auch die Zeit, die ihr, Jendrik und Jared, im Laufe unserer beiden Besuche in eurer beeindrucken Werkstatt für uns aufgewendet habt. Aus einer geplanten Stunde wurden beide Male volle drei Stunden, bis wir wieder mit vielen neuen Gedanken und Kenntnissen abgereist waren. Der „Eintönigkeit" des standardisierten Klavierklanges tut die Wiederbelebung der alten Instrumente gut. Macht weiter so, viel Erfolg!
Herzliche Grüße aus dem Steigerwald
Familie Eitel

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Jendrik

Jendrik

Als kleiner Junge schon hat mich Klaviermusik fasziniert. Wir hatten zu Hause ein typisches Klavier der 70 Jahre, auf dem ich mit 6 Jahren den ersten Klavierunterricht genießen durfte. Schon damals war der Wunsch, mein eigenes Klavier zu haben, riesig, jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich. Es sollte auch mehr klingen wie „Chopinmusik“, so war zumindest meine damalige Klangbeschreibung. Mit 12 Jahren durfte ich dann endlich in der Garage meiner Eltern ein Klavier restaurieren. Zwei Jahre habe ich damals gewerkelt, um ein Klavier aus einem Hochwasserschaden wieder zum Leben zu erwecken. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich so viel Zeit wie möglich in der Klavierwerkstatt eines befreundeten Klavierbauers verbracht. Nach dem Abitur und Zivildienst wollte ich mein Hobby unbedingt zum Beruf machen. So hatten wir 2003 unsere Firma Rothedesign gegründet. Parallel dazu habe ich an dem Central Saint Martin College of Art and Design in London studiert und 2007 erfolgreich meinen MA Abschluss absolviert.

Jared

Jared

Mit 14 bin ich in die Fußstapfen meines großen Bruders getreten und mit seiner Hilfe habe ich mein eigenes Klavier restauriert – natürlich ein Carl Mand. Von da an kam ich aus der Welt der Klaviermusik und des Klavierbaus nicht mehr heraus. Selbst mein naturwissenschaftliches Studium zum M.sc. im Bereich Mechanik an der TU Darmstadt konnte meine Faszination für Pianos nur steigern. Über das Begreifen der physikalischen Zusammenhänge bekam ich obendrein einen ganz neuen Blickwinkel auf den Klavierbau.