Das „richtige“ Klavier!

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Gussplatte bronzieren,

25etwas verstaubt aber noch nicht verschwunden.

Die traditionelle Oberflächenbehandlung der Gussplatte ist das Bronzieren. Heute werden hierfür Bronzepulver in Lack verrührt und aufgesprüht. Wie dies vor 100 Jahren gemacht wurde, ist nicht ganz klar. Die Optik einer alten Bronzierung ist weniger diffus als die heutigen. Das einfallende Licht wird etwas gerichteter reflektiert und erinnert etwas an eine Blattvergoldung. Da ohnehin jeder Hersteller hierfür etwas andere Techniken verwendete, fällt es heute sehr schwer vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Nach der Recherche in etlichen verstaubten und nur noch antiquarisch erhältlichen Büchern zur Lackierkunst und Vergoldung, haben wir einige Hinweise für eine historische Bronzierung gefunden. Hierbei werden verschiedene Bronzepulver auf die Gussplatte aufgestäubt. Dabei entsteht ein Metalleffekt, der so mit den heute üblichen Lackierverfahren nicht möglich ist. Aufgebracht wird die Bronzierung auf einen Ocker-, Asphalt- oder Gipsgrund, der auf das raue Gusseisen gespachtelt wird. Spezielle Lacke bilden anschließend einen Schutzfilm, sodass die Bronzen nicht oxidieren.
Glücklicherweise sind die meisten Materialien für eine solche Bronzierung noch erhältlich. Doch der Trend hin zu großer Massenproduktion wird in den nächsten Jahren die Vielfalt wohl schmälern.

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Jendrik

Jendrik

Als kleiner Junge schon hat mich Klaviermusik fasziniert. Wir hatten zu Hause ein typisches Klavier der 70ger Jahre, auf dem ich mit 6 Jahren den ersten Klavierunterricht genießen durfte. Schon damals war der Wunsch, mein eigenes Klavier zu haben, riesig, jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich. Es sollte auch mehr klingen wie „Chopinmusik“, so war zumindest meine damalige Klangbeschreibung. Mit 12 Jahren durfte ich dann endlich in der Garage meiner Eltern ein Klavier restaurieren. Zwei Jahre habe ich damals gewerkelt, um ein Klavier aus einem Hochwasserschaden wieder zum Leben zu erwecken. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich so viel Zeit wie möglich in der Klavierwerkstatt eines befreundeten Klavierbauers verbracht. Nach dem Abitur und Zivildienst wollte ich mein Hobby unbedingt zum Beruf machen. So hatten wir 2003 unsere Firma Rothedesign gegründet. Parallel dazu habe ich an dem Central Saint Martin College of Art and Design in London studiert und 2007 erfolgreich meinen MA Abschluss absolviert.

Jared

Jared

Mit 14 bin ich in die Fußstapfen meines großen Bruders getreten und mit seiner Hilfe habe ich mein eigenes Klavier restauriert – natürlich ein Carl Mand. Von da an kam ich aus der Welt der Klaviermusik und des Klavierbaus nicht mehr heraus. Selbst mein naturwissenschaftliches Studium zum M.sc. im Bereich Mechanik an der TU Darmstadt konnte meine Faszination für Pianos nur steigern. Über das Begreifen der physikalischen Zusammenhänge bekam ich obendrein einen ganz neuen Blickwinkel auf den Klavierbau.