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Im Flügelsaal

Bevor ich die Brüder Rothe gefunden habe, hatte ich bereits einige Wochen lang verschiedene Klaviergeschäfte und –häuser in NRW und Hessen besucht – leider ohne Erfolg. Ich fing an, langsam an mir und meiner Wahrnehmung zu zweifeln. Es konnte ja schließlich nicht sein, dass es nirgends einen Flügel gab, der mir gefiel. Ich konnte nicht genau sagen, was mir fehlt, ich wusste nur, dass mich kein Instrument ansprach. Über einen Suchmaschinen- Zufallstreffer bin ich dann schließlich irgendwann auf die Website von Piano Rothe gestoßen. Nachdem ich mit Jendrik Rothe kurzfristig einen Termin vereinbart habe, bin ich dann also ins Lautertal gefahren. Der erste Eindruck war für mich sehr positiv. Jendrik hat sich sehr viel Zeit genommen und mir zunächst bei einer kleinen Werkstattführung die Arbeit und die Philosophie von Rothe Piano erklärt. Danach hatte ich die Gelegenheit, im Flügelsaal (anders kann ich es nicht nennen – ein heller, großer Saal mit Kronleuchter) Instrumente verschiedener Hersteller anzuspielen. Hier habe ich schöne, alte und vor allem charakterstarke Flügel gefunden, bei denen ich selbst im unrestaurierten oder halbrestaurierten Zustand eine Seele finden konnte. Und genau das war der Unterschied zu den vielen Flügeln, die ich bis dahin angespielt hatte. Jetzt wusste ich, dass ich also doch nicht super wählerisch oder nicht zufriedenzustellen bin.
Jendrik hat ein sehr gutes Gespür dafür gezeigt, herauszufinden, welcher Typ ich bin und konnte mir dann mit entsprechenden Fragen und Vorschlägen helfen, das Instrument zu finden, welches am besten zu mir passt. In meinem Fall ist es ein Carl Mand Flügel aus dem Jahr 1913 geworden. Da ich von Carl Mand vorher noch nie etwas gehört habe und mich ursprünglich eher an die Hersteller halten wollte, die ich eben so kannte (Steinway, Bechstein, Ibach, Blüthner), war dieses Instrument für mich eine sehr große Überraschung. Ich habe noch keinen anderen Flügel gespielt oder gehört, der einen solch schönen Klang hat und der so sensibel reagiert und mir jede gewünschte Ausdrucksweise ermöglicht. Der Auftrag für eine Restaurierung war dann erteilt und nach einem Jahr Wartezeit stand der Flügel 2017 in meinem Wohnzimmer. Ich bin immer noch sehr glücklich über meine Wahl und kann jedem, der bei seiner Suche in verschiedenen Klavierhäusern kein Instrument findet, das ihn berührt, der eine gute, persönliche Beratung schätzt und der etwas Schönes und Besonderes sucht, Piano Rothe nur empfehlen.

Katharina Cendecki

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Jendrik

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Als kleiner Junge schon hat mich Klaviermusik fasziniert. Wir hatten zu Hause ein typisches Klavier der 70 Jahre, auf dem ich mit 6 Jahren den ersten Klavierunterricht genießen durfte. Schon damals war der Wunsch, mein eigenes Klavier zu haben, riesig, jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich. Es sollte auch mehr klingen wie „Chopinmusik“, so war zumindest meine damalige Klangbeschreibung. Mit 12 Jahren durfte ich dann endlich in der Garage meiner Eltern ein Klavier restaurieren. Zwei Jahre habe ich damals gewerkelt, um ein Klavier aus einem Hochwasserschaden wieder zum Leben zu erwecken. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich so viel Zeit wie möglich in der Klavierwerkstatt eines befreundeten Klavierbauers verbracht. Nach dem Abitur und Zivildienst wollte ich mein Hobby unbedingt zum Beruf machen. So hatten wir 2003 unsere Firma Rothedesign gegründet. Parallel dazu habe ich an dem Central Saint Martin College of Art and Design in London studiert und 2007 erfolgreich meinen MA Abschluss absolviert.

Jared

Jared

Mit 14 bin ich in die Fußstapfen meines großen Bruders getreten und mit seiner Hilfe habe ich mein eigenes Klavier restauriert – natürlich ein Carl Mand. Von da an kam ich aus der Welt der Klaviermusik und des Klavierbaus nicht mehr heraus. Selbst mein naturwissenschaftliches Studium zum M.sc. im Bereich Mechanik an der TU Darmstadt konnte meine Faszination für Pianos nur steigern. Über das Begreifen der physikalischen Zusammenhänge bekam ich obendrein einen ganz neuen Blickwinkel auf den Klavierbau.